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Wasserdichte Rucksäcke, Packsäcke und Drybags

Unterwegs im regnerischen oder tropischen Draussen, beim Gummiboot fahren, beim Stand-Up Paddling oder beim Aare-Schwumm. Bei all diesen Gelegenheiten bist du auf einen wasserdichten Packsack angewiesen. Die wasserdichten Packsäcke werden oft auch Drybags genannt und sie halten neben der Feuchtigkeit auch Sand und Staub von deinem Gepäck fern. Sehr praktisch sind die Packbeutel auch beim Trekking, schliesslich möchtest du ja einen trockenen Schlafsack und trockene Ersatzkleider bei dir haben.

Was bedeutet wasserdicht?

Im Produktbeschrieb unserer Drybags und wasserdichten Rucksäcke findest du die Bezeichnung „wasserdicht“.

Was bedeutet nun eigentlich ganz genau wasserdicht und wie dicht ist wasserdicht? Diese häufig gestellte Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich kannst du dich auf die Produktbeschriebe verlassen, welche wir im Onlineshop bezüglich Wasserdichtigkeit eher etwas konservativ angehen. Die Wasserdichtigkeit bei den Drybags setzt sich aus der Wassersäule des verwendeten Materials und dem Verschluss der Öffnung zusammen.

Die Wassersäule des verwendeten Materials liegt in der Regel bei minimal 10‘000 mm und erreicht bspw. beim robusten Ortlieb-Gewebe bis 100‘000 mm. Beim Material ist somit einzig die Möglichkeit zu beachten, dass spitze Dornen und Steinchen ein dünnes Material eher beschädigen können und so eine Undichtigkeit entstehen kann.

Der Rollverschluss

Der kritische Punkt liegt bei jedem wasserdichten Drybag beim Verschluss. Dein Drybag ist nur dicht, wenn der Verschluss sauber schliesst. Bei Rollverschlüssen empfehlen wir, diese mindestens 4 Mal einzurollen.

Der Rollverschluss öffnet den Weg für vielseitige Einsatzbereiche. Er ist komplett staubdicht und schützt den Inhalt vor Spritzwasser aus allen Richtungen. Durch dünne Kunststoffleisten, die am oberen Ende des Produkts eingenäht sind, erhält der Rollverschluss seine Stabilität und Wasserdichtigkeit. Säcke und Taschen können durch das Einrollen auch in der Höhe bzw. im Volumen reduziert werden. Ist eine noch stärkere Komprimierung gefragt, bietet sich ein Packsack mit zusätzlichem Luftventil an.

Flussschwimmen

Darf ich mit einem wasserdichten Rucksack oder Drypack in den Fluss zum Schwimmen gehen?

Ja, sofern folgende Punkte beachtet werden:

  • Der Packsack hat in unserem Webshop das Prädikat „wasserdicht“.
  • Der Packsack weist keine mechanische Beschädigung auf.
  • Es ist möglich, den Rollverschluss 4x einzurollen.
  • du achtest darauf, dass genügend Luft im Packsack ist, damit der der positive Auftrieb erhalten bleibt.
  • du verwendest den Packsack nicht als Schwimmhilfe.

Wir empfehlen, dein geliebtes Smartphone oder den Autoschlüssel zusätzlich in einem weiteren Säcklein zu sichern. Doppelt genäht kann hier viel Ärger ersparen.

Kann ich mit dem Packsack Tauchen?

Grundsätzlich ist ein Drybag nicht ein Tauchgerät, sprich beim Untertauchen des Packsackes ist es möglich, dass aufgrund der Druckunterschiede Wasser eindringt.

Die IPX Werte

Teilweise geben die Hersteller bei wasserdichten Drybags IPX-Werte an. Die bei Drybags relevanten Werte haben folgende Bedeutung:

  • IPX6: Schutz gegen starken Wasserstrahl bzw. Eindringen von Wasser bei kurzzeitiger Überflutung.
  • IPX7: Schutz gegen Eindringen von Wasser beim kompletten Eintauchen für eine begrenzte Zeit (1 Meter tief für 30 Minuten).
  • IPX8: Schutz gegen Eindringen von Wasser beim kompletten Eintauchen für eine unbestimmte Zeit (wasserdicht).

Wie bereits erwähnt, empfehlen wir auch bei einem IPX8 Wert das Untertauchen des Drybags nicht.

Meine Fotoausrüstung ist in einem Drybeutel geflutet worden

Wir drucken es nicht im ganz Kleinen, sondern stehen offen und ehrlich dazu: Die Technologie der Rollverschlüsse ist ausgereift und wasserdicht. Die Flussschwimmer vom hajk-Team hatten noch nie einen gefluteten Sack. Die finale Verantwortung für das eingepackte Gut liegt aber in jedem Fall bei dir, eine Garantie für 100% Trockenheit gibt es bei keinem Drybag.

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